Barbarabara Unplugged *1

Der erste Barbarabar Unplugged 2018 steht mit Blaque Rabbit aus Hamburg und Clara Lousie aus Salzburg fest. Einlass zur ersten Barbarabar Unplugged ist um 20 Uhr und der Start ist bereits um 20:30 Uhr. Der Eintritt für die Show kostet im VVK 7,00 € zzgl. Gebühren und 10,00 € an der Abendkasse. Tickets erhaltet ihr bei Eventim, TixforGigs, Theaterkasse Schumacher, sowie bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Eine Winternacht auf St. Pauli. Es begann alles im „Miller“ bei gutem Bier und noch besseren Gesprächen. Zunächst sind da Micha (Rhythmusgitarre) und Eni (Gesang) – und bald die ersten Songs. Erst gesellt sich noch Max (Leadgitarre/ Backingvocals) hinzu, zuständig für bluesige Melodielinien und Soli. Dann Alex (Bass), Takt- und Ideengeber. Und schließlich Sascha (Ce...llo), der Perfektionist und Virtuose von Blaque Rabbit. Ein Cello mit an Bord zu haben, war von Beginn an Enis und Michas fixe Vorstellung.

Der Bandname hoppelt dem Quintett praktischerweise während einer Akustik-Session direkt vor die Füße: Enis alter Hase, der in ihrem Wohnzimmer frei umherläuft. Blaque Rabbit machen melancholischen Singer-Songwriter-Pop mit Folk-, Blues- und Jazz-Einflüssen. Wer dem schwarzen Kaninchen folgt, wird mitgenommen auf eine Gefühlsreise voller Geschichten von zerbrochenen Beziehungen, Selbstzweifel und Sehnsucht nach Freiheit


Wer an deutschsprachige Pop-Musik denkt, der hat gleich einen gewohnten Sound im Ohr. Genau jedoch diesen Sound hört man nicht, wenn man sich die Lieder der 24-jährigen Singer-Songwriterin Clara Louise anhört. Die Künstlerin vermischt Genres wie Singer-Songwriter, Country, American Folk, Soul und Pop und erzählt mit ihren Worten Gedankengänge aus dem Leben.

Begonnen hat alles sehr früh, als Clara mit 13 Jahren beginnt, Gedichte zu schreiben. Mit geschriebenen Worten kann die sensible Künstlerin ausdrücken, was in ihrer Welt vorgeht. Die Kunst ist schon im jungen Alter ein wichtiger Bestandteil ihrer Persönlichkeit. Sie probiert das Tanzen, Geige spielen und Schauspiel aus, doch findet sich vor allem selbst im Schreiben wieder. Von ihrem Cousin wird sie damals motiviert, eigene Lieder zu schreiben. Mit ihrer warmen, samtigen Stimme kann die Sängerin auch ohne Worte Gefühle transportieren. Dabei wirkt sie nie aufdringlich oder angestrengt – sie nimmt einen wahrlich mit in eine Welt, die uns widerspiegelt und trotzdem immer wieder überrascht.

Mit 16 Jahren entschließt sich Clara Louise dazu ihre Koffer zu packen, ihre Heimat Lahnstein in Rheinland-Pfalz zu verlassen und nach Salzburg in Österreich zu ziehen. Der starke Glaube an sich selbst ist es, der sie immer dazu bringt, eigene Grenzen zu überschreiten. So unterzeichnet sie bereits mit 16 Jahren ihren ersten Plattenvertrag und nimmt innerhalb von drei Monaten in Los Angeles, Kalifornien ihr erstes Album im RnB-Pop-Stil auf. Ihr Titel „Until The End“, welchen sie ihrer verstorbenen Großmutter widmet, platziert sich in den deutschen Top 100 der Media-Control-Charts.

Nach einer musikalischen Pause beginnt Clara Louise 2014 wieder mit dem Songwriting. Sie gründet ihr eigenes Musiklabel und produziert ihr erstes deutschsprachiges Album „Erde“ unter kompletter Eigenregie, welches 2015 veröffentlicht wird. Mit der Single „Irgendwann“ erreicht sie die Top 20 in den konservativen Airplay-Charts. Daraufhin folgen einige TV-Auftritte im ZDF, rbb, SWR, Puls 4 und ORF. Als „Selfmade Artist“ etabliert sich Clara Louise unter den deutschsprachigen Newcomern und bekommt vor allem wegen ihrer eigenen Coverversion von „Am Tag als Conny Kramer starb“ mediale Aufmerksamkeit.

Bereits 2015 schreibt sie an neuen Songs und beginnt Anfang 2016 mit der Produktion ihres zweiten Albums „Die guten Zeiten“. Hier vereint die Singer-Songwriterin alle Genres, die sie auch privat am liebsten hört. Gemeinsam mit ihrer Band aus Salzburg und dem Produzenten Svilen Angelov nimmt Clara 12 neue Titel auf, die im Sound vor allem durch die Akustik-Gitarre geprägt sind. Auch Mundharmonika, Marimba, Flügelhorn, Trompeten und ein Streich-Quartett kommen zum Einsatz. „Wir haben alles sehr aufwendig und mit viel Herzblut aufgenommen. Jeder Musiker hat seinen eigenen Stil mit eingebracht und so ist am Ende ein Sound entstanden, der viele Menschen vereint und purer klingt, als alles, was ich jemals zuvor gemacht habe“, erzählt die Künstlerin. In ihren Texten philosophiert Clara über die essenziellen Fragen des Lebens, der Liebe, den Verlust und die Hoffnung. Auf ihrem Blog veröffentlich die Sängerin regelmäßig eigenverfasste Gedichte und Fotografien. Aktuell arbeitet sie außerdem an einem eigenen Gedichtband.